Oderberger Dreieck  

Netzwerk

Eine Plattform von der Szene für die Szene

Verfilmte, vertonte und vertextete Beiträge rund ums Berliner Leben.

STOPPT K21

BI Eylauer Straße im Viktoriakiez für den Erhalt von Licht, Luft und Sonne in unserem Kiez

die Schieritzstraße und ihr Kiez

Anwohnerinitiative zum Erhalt der Gnadenhütte

Emily Whitebread interviews Francesca Weber-Newth and Sally Mumby-Croft about their recently completed short documentary film: Mauerpark.

Hallo liebe Leute, Eltern, Kinder,

Der öffentliche Spielplatz soll den Verwertungsinteressen der Vivico geopfert und mit einem 8stöckigen Haus bebaut werden. Niemand fragt, ob die Kinder den Spielplatz behalten wollen. Der Politik ist unser Spielplatz nichts wert. Dagegen wehren wir uns!

www.eckspielplatz-retten.org

BVV Mitte 25.11.2009: Mauerparkentscheidung vertagt -
dazu mehr:

Mietenstopp: Mieten-Beitrag zur Mauerpark-Demo

Interview mit Henrik Thomsen, Leiter Vivico Berlin

von Nicole Walter mit Fragen von Alexander Puell, Christian Rippel,
Android Neumann und Heike Maaz
15.12.2009

„Wir bauen keine Inseln der Glückseligen“

BIN-Berlin.org: nächstes Treffen am FREITAG 08.01.2010 um 19:00 Uhr in den Räumen des Bürgersteig e.V./ Stadtbad Oderberger Straße

Aufruf der BI Wasserturm zu den aktuellen Plänen für das Stadtbad Oderberger Strasse, 13.11.09

Die Zeit drängt! ※ Zum beabsichtigten Verkauf des Stadtbades Oderberger Str.

Soll dem ersten jetzt das zweite Schnäppchen folgen ※ soll das öffentliche Eigentum auf Nimmerwiedersehen ‫ ohne angemessene Gegenleistung, privatisiert und der öffentlichen Nutzung entzogen werden?

Wir fordern eine Aufklärung von politischer Seite, von Frau Junge-Reyer und Herrn Köhne insbesondere, warum die Stiftung Denkmalschutz mit ihrem ursprünglichen, sehr guten und für die öffentliche Hand sehr günstigen Restaurierungsplan so lange hängengelassen wurde ※ und warum jetzt von politischer Seite anscheinend eine Turboverschleuderung an Privatleute angestrebt wird.

Und auch über die Preisvorstellung der öffentlichen Hand verlangen wir Aufklärung.
Und auch, warum nicht eine privat-öffentliche Lösung zusammen mit der GLS angestrebt wird, in der die privaten und öffentlichen Nutzungs-Interessen zu einem gerechten Ausgleich geführt werden, und das Gelände im öffentlichen Besitz verbleibt.

Das Stadtbad ist KEIN Spekulationsobjekt!

Bi Wasserturm
www.bi-wasserturm.de
13.11.2009

Der Original-Artikel aus VorOrt, Nov.2009:

Von Albrecht Molle

Der fortschreitende Verfall des historischen Stadtbads Oderberger Straße im Sanierungsgebiet Teutoburger Platz hat jetzt erneut die Politik auf den Plan gerufen. Nach dem Scheitern eines genossenschaftlichen Sanierungskonzepts war das denkmalgeschützte Gebäude Ende 2006 vom Liegenschaftsfonds an die private Stiftung Denkmalschutz Berlin mit der Auflage verkauft worden, es bis Ende 2011 zu sanieren. Jetzt liegt der BVV Pankow ein Antrag der CDU- Fraktion vor, das Bezirksamt möge zusammen mit dem Liegenschaftsfonds die Möglichkeit prüfen, den Kaufvertrag schnellstmöglich rückgängig zu machen. Denn die Stiftung macht bislang keine Anstalten, ihrer Verpflichtung fristgemäß nachzukommen. Von der Ankündigung, auch das 1986 stillgelegte Schwimmbecken wieder in Betrieb zu nehmen, ist sie längst abgerückt. Ihr derzeitiges Konzept sieht ein hochpreisiges Hotel, Gastronomie, umfangreiche Wellnessangebote sowie einen Neubau mit Tiefgarage vor. Zu möglichen Investoren und künftigen Betreibern war bislang nichts Konkretes zu erfahren. Über eine Agentur vermietet die Stiftung das Gebäude seit nun schon zwei Jahren für alle möglichen Events.

Bezirk soll GLS unterstützen

Auch unter Bezirkspolitikern wachsen Zweifel, dass die Stiftung ihre Sanierungsverpflichtung zeitnah erfüllen kann. Sie halten deshalb nach einer Alternative Ausschau. Die bietet sich in Gestalt der German Language School GLS an, einer Sprachenschule, die 2006 aus Schöneberg in einen vom Bezirk aufgegebenen und von der GLS sanierten Schulkomplex in der Kastanienallee umgezogen war. Bei jungen Leuten in aller Welt, die Deutschkenntnisse erwerben und dabei Berlin kennenlernen wollen, erfreut sie sich großer Beliebtheit. Jährlich kommen 4.000 bis 5.000 Studenten und bleiben bis zu einem halben Jahr. Inzwischen droht der direkt an das Stadtbad grenzende Campus aus allen Nähten zu platzen. Deshalb hat sich die GLS erboten, anstelle der Stiftung in den Vertrag mit dem Liegenschaftsfonds einzutreten, das Baudenkmal ohne Verzug denkmalgerecht zu sanieren und in ihren Campus zu integrieren. Im CDUAntrag wird das Bezirksamt ersucht, die GLS bei der Realisierung des Vorhabens zu unterstützen. Schulgründerin und Geschäftsführerin Barbara Jaeschke wurde eingeladen, ihr Konzept am 5. November im BVVAusschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung in nichtöffentlicher Sitzung zu erläutern.

Wieder Wasser im Becken

Im Gespräch mit »Vor Ort« hat die mittelständische Unternehmerin jetzt dazu u. a. folgende Angaben gemacht: Im Zuge der Sanierung, die ca. zwei Jahre in Anspruch nehmen werde und in die sie etwa 15 Millionen EUR investieren will, sollen in den Obergeschossen des über hundert Jahre alten Gebäudes 80 Studio-Appartements für Kursteilnehmer sowie Schulungs- und Konferenzräume entstehen. Zur Erweiterung des Freizeitangebots für die Schule wie für den Kiez will sie auch das Schwimmbecken wieder in Betrieb nehmen. An drei bis vier Tagen in der Woche könne es dann zu bestimmten Zeiten auch von den Kiezbewohnern genutzt werden.

»Die Wiederaufnahme des Schwimmbetriebs ist schließlich ein langjähriges Sanierungsziel, und das nehmen wir sehr ernst«, sagt die GLS-Chefin. Sie macht die Sanierung des Stadtbads auch nicht von der Bereitstellung öffentlicher Mittel abhängig. »Wir haben die Sanierung der Schulgebäude in der Kastanienallee 82 auf die Reihe bekommen, und das trauen wir uns auch beim Stadtbad zu«, versichert sie. Ein baldiger Erwerb des Gebäudes zeichnet sich zurzeit aber noch nicht ab. Im August habe es ein erstes Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Denkmalschutz, Lothar de Maizière, und Geschäftsführer Volker Härtig gegeben. »Viel ist da aber nicht herausgekommen«, sagt Barbara Jaeschke. Dabei finde das GLS-Vorhaben weithin Anklang. Auch Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer habe es begrüßt. Pankows Bürgermeister Matthias Köhne erklärte, die GLS solle nicht länger hingehalten werden.

http://www.mieterberatungpb.de/download.php

Pressemitteilung

11.09.2009 Kiezgespräch mit Bürgern in Mitte: Baustadtrat Gothe verteidigt seine umstrittenen Baupläne für den Mauerpark

Bei einem so genannten Kiezgespräch mit Baustadtrat Gothe im Weddinger Brunnenviertel waren am Mittwoch zahlreiche Anwohner anwesend, darunter viele Kinder der Freien Schule am Mauerpark mit Transparenten, die den Fortbestand ihres Spielplatzes forderten. Am meisten bewegten die anwesenden Bürger die Bebauungspläne des Mauerparks. Eine zehnjährige Schülerin schlug vor, über die Wohnbebauung im Mauerpark abzustimmen: Mit nur drei Gegenstimmen war die überwältigende Mehrheit gegen diese Bebauung.

Folgende Aspekte stachen bei der Argumentation der Bürger besonders hervor:
• Bebauung historisch wertvollen und äußerst sensiblen Gebietes (Mauerstreifen)
• Vernichtung einer lebendigen Kulturlandschaft durch bereits vorprogrammierte Nutzungskonflikte (Lärmbeschwerden durch künftige Anwohner)
• Bebauung einer dringend benötigten Grünfläche bei zunehmender Verdichtung in den umliegenden Bereichen
• Zerstörung einer ökologisch wichtigen Frischluftschneise sowie eines natürlich entstandenen Biotops

Ephraim Gothe verteidigte die Baupläne mit Hinweis darauf, diese Bebauung würde positive Impulse für das Brunnenviertel bringen. Er berief sich auf eine Bereichsentwicklungsplanung des Bezirks aus dem Jahr 2004, in der das umstrittene Gelände als Wohngebiet vorgesehen wurde. Einen Rückkauf des Areals hält er auf Grund der angespannten Haushaltslage für unrealistisch. Dies würde ca. € 15 Mio. kosten. Als er darauf hingewiesen wurde, dass sich die Fläche zu Beginn seiner Amtszeit noch in Bundesbesitz befand und man damals eine Lösung zwischen Bezirk, Senat und Bund hätte suchen sollen, gestand er ein, dass sich die Politik seit den 1990er Jahren möglicherweise nicht genügend um diese Frage gekümmert habe. Nun müsse man halt die heutige Lage zugrunde legen und mit dem inzwischen privaten Eigentümer verhandeln.

Einwände der Initiativen bzw. Privatpersonen ignorierte er weitgehend, Argumenten wich er aus. Als Ziele gab er an:
• den bestehenden Park um eine möglichst große Fläche zu erweitern
• folglich keine Rückzahlung der Subvention an die Allianz-Stiftung zu leisten
• gute Zugänglichkeit zum Mauerpark vom Wedding zu gewährleisten:
o über die Lortzingstraße
o über das Gelände der DeGeWo
• eine freundliche Gestaltung des Gleimtunnels

Auf den Vorschlag hin, lediglich den Teil der Brache nördlich der Gleimstraße zu bebauen, gab er zu bedenken, dass
• dies eine ûnderung des Flächennutzungsplans (durch das Abgeord-netenhaus) voraussetzen würde
• dies einen Zufahrtsweg aus Prenzlauer Berg erfordern würde.
Die drohenden Nutzungskonflikte will er mit einer Mischnutzung lösen, die den künftigen Mietern eine höhere Toleranz z.B. gegenüber Lärmbelästigung abverlangt.

Ein Vertreter der „Freunde des Mauerparks“ bemerkte, er fände es schade, dass die Bedenken der Bürger am Baustadtrat abperlen. Er plädierte dafür, gemeinsam nach einer konstruktiven Lösung zu suchen.

Am 4.11. werden die Baupläne dem Stadtentwicklungsausschuss der BVV vorgestellt. Dort soll über die weitere Verfahrensweise entschieden werden.

Der Initiativkreis „Mauerpark Fertigstellen“ meint: Wegen des Notfahrplans kürzt der Senat seine Zahlungen an die S-Bahn GmbH um 15 Millionen Euro. Das Geld ist jetzt also da! Nun muss die Politik nur noch zeigen, ob sie zu ihren Absichts-erklärungen steht!

Für Rückfragen: Initiativkreis „Mauerpark Fertigstellen“

mauerpark-fertigstellen.de

Christian Rippel, 0163 / 4947216, Christian.rippel@arcor.de
Angelika Schön, 030 80 90 93 83, bel-ange@gmx.de
Thomas Loew, 0178 / 6343364, Loew@4sustainability.org

christian.rippel@arcormail.de an kontakt

mauerpark-fertigstellen.de

Liebe Mauerpark Fertigsteller,

Möchte euch noch einmal an die nächsten Termine erinnern:

Stand im Mauerpark : 30.09. Treffpunkt 12 Uhr Mauerpark Eingang Bernauer Straße
nächstes Treffen : 30.09. Treffpunkt 19 uhr 30, Kieztreff Gleimviertel, Kopenhagener Straße 50, 10437 Berlin

Für den Stand am Sonntag werden noch dringend Leute gesucht. Auch wenn ihr nur ne Stunde Zeit hättet, würde das schon immens weiterhelfen. Bitte nehmt euch die Zeit, der Stand Sonntag ist von entscheidener Wichtigkeit, um einen größeren Verteiler zu erreichen, um mit einem Mausklick so viele wie möglich Leute zu informieren und zu mobilisieren. Es ist auch nicht mehr lange gutes Wetter, daher fliegen uns die Sonntage nur so davon.

Bitte gebt mir eine Rückmeldung, wenn ihr es schafft zu kommen.

Beste Grüße

Christian

So, 26.07. 19:30 Uhr Kopenhagener Straße 50, Kieztreff Gleimviertel

Wichtige Sitzung zum MAUERPARK um zu verhindern, dass es dort demnächst so aussieht

Liebe Freunde, liebe Anhänger des Mauerparks,

Es wird dringend Unterstützung für folgende Aktionen in dieser Woche benötigt. Bitte nehmt eine Teilnahme war, wenn ihr Zeit habt.
August und September werden jetzt die wichtigsten Monate werden, um wirklich was zu bewegen.

Mi, 19.08. -- Start der großen Spendenkampagne -- Treffpunkt 12 Uhr am Mauerparkeingang Bernauer Straße

Es werden noch 2-3 Helfer gebraucht, um zu Cafés und Gewerbetreibenden zu ziehen, um in den Geschäften Plakate aufzuhängen (Design steht) und die Filialleiter persönlich anzusprechen, die Kampagne zu unterstützen. Die profitieren ja bekanntlich am meisten vom Kulturgeschehen und Tourismus im Mauerpark, und werden daher auch ein großes Interesse an der Fertigstellung und keiner Bebauung haben.

Mi, 19.08. -- Besetzt den Zaun-- Treffpunkt 18 Uhr am Mauerparkeingang Bernauer Straße

Bitte bringt alles was ihr an Laken, Transparenten oder sonstigem was man an dem Zaun anhängen mit.
Ziel der Aktion ist es, so viele wie möglich aufzuhängen, um so demonstrativ weiter Parkbenutzer auf die Internetseite und aktuelle Situation hinzuweisen. Bitte kommt zahlreich, sodass es eine effektive und erfolgreiche Aktion wird. Aufmerksamkeit direkt im Park zu schaffen ist sehr wichtig.

Jutta veranstaltet am 25.08. zur aktuellen Problematik des Mauerparks einen Bildhauerworkshop (siehe Anhang). Für diesen Workshop werden noch dringend Teilnehmer zwischen 10 und 17 Jahren gesucht. Bitte fragt in Bekanntenkreisen, ob dort Jugendliche Interesse hätten teilzunehmen. Wäre sehr wichtig, wenn wir es schaffen dort 10 Teilnehmer zu haben.

Bitte engagiert euch. Der Sommer ist bald vorbei, und damit auch die Aufmerksamkeit für den Mauerpark. Lasst und jetzt handeln.

Beste Grüße

Christian

-----------------------------------------

AIM zu den aktuellen Mauerparkplänen

Liebe FreundInnen in den Initiativen, liebe ZeitgenossInnen

Widerstand Bauvorhaben Marthashof, die anstelle des Stofanel-Pavillons (Eigentümer des Bodens: Ludwig Maximilian Stoffel) an der Bernauer beginnen sollen, uns bereits als fait accompli präsentiert wird, die öffentlich Auslegung für diese monströse bis zu 9-geschossige Bebauung endete heute: B-Plan Bernauer Straße 1-40

Sollte nun diese 2. Mauer, im rechten Winkel dazu, minutiös parallel den Todesstreifen nachvollziehend, auch noch kommen, was würde uns das bedeuten?

Wir vom Bürgerinitiativen Netzwerk BIN-Berlin sind uns der fortschreitenden Privatisierungskatastrophe bewusst: das Eigentum des Volkes wird verhökert, während gleichzeitig immense Summen, in die kollabierenden Finanzmärkte gepumpt werden, um ihr Überleben am Tropf jedes Einzelnen zu garantieren. Fast schon prophetisch ein Leserbrief zm Tagesspiegel-Artikel Es grünt so groß im Mauerpark vor über eineinhalb Jahren:

Steuergelder gegen Steuergelder
Vivico vermarktet auf Bundesebene Bahnflächen. Diese Flächen wurden der Bahn aber ehemals von der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, ohne finanziellen Aufwand. Für mich ist es daher immer ein Unding, sie wieder zurückgekauft werden müssen. Im Übrigen haben Bund und Land Berlin sich zu Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt verpflichtet, die wiederum nur mithilfe von mehr Grün machbar sind. Es ist ärgerlich, dass Gedankengänge wie diese hierzulande keine Umsetzung finden.

Besprechungen hierzu: So, 26.07., 19 Uhr 30, Kieztreff Gleimviertel / Kopenhagener Straße 50, 10437 Berlin

PRESSEMELDUNG

Baustadtrat Gothe und VIVICO stellen Pläne zur Mauerpark Bebauung vor.

Die BürgerInnen und stadtentwicklungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher lehnen mehrheitlich die Pläne ab.

Am 23.07.09 stellte der Baustadtrat von Mitte, Ephraim Gothe, im Quartiersmanagement Brunnenviertel die zwischen ihm und der VIVICO ausgehandelten Mauerparkpläne vor.

Diese Pläne sehen einen 6-7 geschossigen, 30 mtr. breiten Gebäuderiegel vor, der Rücken an Rücken mit den bestehenden Weddinger Bauten stehen würde. Der Gebäudestreifen soll, mit kleinen Unterbrechungen, von der Bernauer Str. bis über die Gleimstraße in einer Schleife an den Bahngraben herangeführt werden. Die Bebauung mündet in einem 10-Geschosser am Schwedter Steg.

Gothe bietet der VIVICO Baurecht für ca. 4,75 ha an, um damit ca.5,2 ha Fläche für den Park einzuhandeln.

Sowohl die VertreterInnen der Pankower und Weddinger Bürgerinitiativen und Vereine, als auch die anwesenden stadtentwicklungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der BVV Mitte, ausgenommen der SPD Vertreterin, lehnten mit detaillierter Kritik die gezeigte Planung ab.

Hauptkritikpunkte:

Der so entstehende Park würde in seiner schmalen, lang gezogenen Form nicht funktionieren.
Unsensibler Umgang mit historisch bedeutsamem Areal.
Trennung zwischen Wedding und Prenzlauer Berg wird manifestiert, nicht gelockert.
Starke Nutzungskonflike zwischen den neuen Bewohnern und den Parknutzern sind unausweichlich und vorhersehbar.
Formale und rechtliche Grundlagen des Handelns sind nicht geprüft, so bleibt die Frage ungeklärt, ob für ein Baufeld von 4,5 Ha. auf einer im FNP als Grünland ausgewiesenen Fläche nicht auch der FNP geändert werden müsse, um ein eine Bebauung zu ermöglichen. Dazu sagt der Stadtrat nur, ob der FNP geändert werden müsse, dass habe den Bezirk nicht zu interessieren.

Wir gehen davon aus, dass wir in Zukunft von dieser Planungs und Tauschvariante ebenso wenig hören werden, wie von den ungezählten anderen Varianten, die wir zu diesem Thema durch die Baustadträte von Mitte in den letzten 6 Jahren kennen gelernt haben.

Die VertreterInnen der Pankower und Weddinger Bürgerinitiativen und Vereine bieten dem Stadtrat, dem Bezirksamt Mitte und der Senatsverwaltung die konstruktive Zusammenarbeit an, mit der erklärten Zielsetzung, den Park in der ursprünglichen Form und Größe ohne Bebauung fertig zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen ※ Heiner Funken / 0176 ‫ 48 25 84 25

Bürgerverein Gleimviertel e.V.
Kopenhagener Str. 50
10437 Berlin
Tel.: 030 4412459
Fax.: 030 47986624
vorstand@gleimviertel.de

Zoff um die Kastanienallee

In Prenzlauer Berg tobt ein Kampf um den Umbau der Kastanienallee. Es hätte niemals so weit kommen müssen

TIP Berlin, 06.07.2009

BVV-Sitzung am 25.06.2009, 19:30 Uhr Fröbelstrasse zum Thema Oderberger Stadtbad und B-Plan-Aufstellung für auslaufende Sanierungsgebiete in Pankow

Die Themen:

2. In diesem Rahmen die beiden konkreten Anträge von Bü90/Grünen für B-Pläne (Bötzow, Teutoburger) zu beraten

3. Der Antrag von AIM auf B-Plan für den Marthashof.

AIM an BVV 10.05.2009

4. Bericht zu den Plänen der Stiftung Denkmalschutz für das Oderberger Stadtbad.

5. Überprüfung der Belegsituation der Häuser im Bezirk.

Berliner Woche 52, 24.12.2008: Sanierungsziele langfristig sichern

BVV fordert entsprechende Bebauungspläne

Prenzlauer Berg. Das Bezirksamt soll die für die Sanierungsgebiete beschlossenen Ziele mit Bebauungsplänen sichern, bevor deren Status vom Senat aufgehoben wird. Das beschlossen die Bezirksverordneten. In den nächsten beiden Jahren wird der Senat beschließen, die Sanierungsgebiete Teutoburger Platz, Helmholtzplatz, Winsstraße und Bötzowstraße aufzuheben. Für das Gebiet Kollwitzplatz wurde dieser Beschluss bereits vor einigen Tagen gefasst. Klar ist aber, dass bis dahin nicht alle Sanierungsziele umgesetzt werden können.
So können zum Beispiel Spielplätze, Jugendeinrichtungen oder Schulsporthallen noch nicht gebaut werden, weil Geld dafür fehlt oder die Grundstücksverhältnisse noch nicht geklärt sind. Dass diese Sanierungsziele dann unter den Tisch fallen und die Grundstücke anderweitig genutzt werden, befürchtet die BVV-Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Darum reichte sie den Antrag ein, die Sanierungsziele langfristig über sogenannte Sanierungsbebauungspläne zu sichern. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung präzisierte ihn auf Antrag der SPD-Fraktion noch. So soll mit Umsetzung des BVVBeschlusses unter anderem auch die hohe städtebauliche Qualität der gründerzeitlich geprägten Wohn- und Geschäftsquartiere langfristig und konsequent erhalten werden, so der Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, Roland Schröder (SPD). BW

Bild Bild Bild

BI Engelgärten/ Engelkiez ist wieder online

ORCO in Paris... reicht der Domino-Effekt bis Berlin?

Bild

26.03.2009, 20 Uhr, Kieztreff Kopenhagener Str. 50,
(Eingang durch den Schulhof von der Kopenhagener Str. )

Initiative für die Fertigstellung des Mauerparks

Kontakt: christian.rippel@arcormail.de

Hallo liebe Mitbürger und Mitstreiter,

Da das Ultimatum der Allianz Umweltstiftung für die Fertigstellung des Mauerparks auf 10 ha 2010 abläuft und die Zeit langsam drängt, haben wir beschlossen eine Initiative zu gründen, die sich aktiv mit Protestaktionen und Lösungen befassen wird. Bei Interesse ist natürlich jeder von euch herzlich willkommen:

Liebe Nachbarn, liebe Anhänger des Mauerparks,

Seit Jahren gibt es keine Bewegung mehr bei der Fertigstellung des Mauerparks..
Daher wollen wir öffentlich MACHEN, dass wir nach wie vor die Fertigstellung des Mauerparks fordern. WIE wir DAS machen können, wollen wir am 26.3. besprechen.

Das Jahr 2009 ist sehr wichtig und möglicherweise sogar das entscheidende Jahr, für die Zukunft des Mauerparks und seine Fertigstellung.

Heute finden wir vor:

a.. eine Brache, die Bezirke in Ost und West trennt
b.. einen unvollständigen und stark übernutzten Park
c.. verschiedene Pläne zur Bebauung, (Townhouses, Baumärkte, Discounter)
d.. einen Eigentümer der Fläche, der zu diesem Thema schweigt
e.. ein Ultimatum der Allianzstiftung, welche droht die Fördergelder zurückzufordern

So wird es langsam aber sicher dringend notwendig auf die Fertigstellung des Mauerparks zu drängen und dementsprechend Druck auf die politischen Entscheidungsträger aufzubauen, um den Charme und Charakter dieser kulturell wie freizeitlich so wichtigen Grünfläche zu sichern ※ für uns und die nachfolgenden Generationen.

Daher laden wir euch herzlich zu einem Treffen ein.
Die Themen sind:
- Sammlung von Ideen für Protest- und Bürgeraktionen
- Ggf. Planung eines Events im Sommer
- Gründung einer Initiative,

Das Treffen findet statt am:

26.03.2009, 20 Uhr, Kieztreff Kopenhagener Str. 50,
(Eingang durch den Schulhof von der Kopenhagener Str. )

Ein Erscheinen wäre sehr hilfreich, da jedes Engagement oder Einbringen von Ideen gut gebraucht werden kann.

Beste Grüße

Christian Rippel, Thomas Loew

Kastanienallee, Prenzlauer Berg: Castingallee, Latte-Macchiato-Strich, die vielleicht hipste Meile Deutschlands. Jetzt soll sie besser befahrbar werden, breiter. Aber ist sie für Autos überhaupt gedacht? Über eine Liebe zum Bürgersteig und kinetische Modelle.

30.000 Stimmen für weitreichende Veränderungen der Spreeuferplanungen

Bauvorhaben Engelhöfe/Engelgärten Dresdener Straße 34/35

Engel-X-Projekt umplanen!

Aufgrund eines einstweiligen Verfügungsverfahrens der BUDIRO Immobilien-Finanzierungsbeartung GmbH & Co Vertriebs KG muss diese Seite überarbeitet werden. Es werden so schnell wie möglich wieder Inhalte zum Bauprojekt Engelhöfe/Engelgärten in der Dresdener Straße zur Verfügung stehen.
Kontakt: info@engelhoefe-berlin.de

TAZ 3.12.2008

ûrger um Engelhöfe

 

Märkische Allgemeine 20.11.2009

rbb-online zur Mauerpark Demo gestern

Bild

14.11.09 Extrem News: Piratenpartei spricht sich gegen Bebauung des Mauerparks aus

15.11.09 Sonntagsschmöker: Urban Pioneers und Mauerpark

Tagesspiegel 12.09.2009

LUXUSWOHNUNGEN GEPLANT

Es wird eng im Mauerpark

Auf dem Grünstreifen kommen sich Naturschützer, Feierwütige, Alternative und Touristen zunehmend in die Quere. Anwohner fürchten die Bebauung.

2. SEPTEMBER 2009
Klaus Lederer, Stefan Liebich

Zukunft für den Mauerpark
Mit Grün verbinden ※ statt mit Beton trennen

Zu den aktuellen Plänen des Bezirksstadtrates von Mitte, Herrn Gothe, auf Teilen des geplanten Mauerparks der Vivico Real Estate Baurecht für eine massive Wohnbebauung zu verschaffen, erklären die Direktkandidaten der Partei DIE LINKE in Mitte und Pankow

Der Tagesspiegel, 29.07.2009

Am Mauerpark sollen neue Gebäude entstehen. Die Anwohner lehnen das Wohnungsbauprojekt am Rand der Grünfläche ab. Der Bezirk Mitte und er Senat sind aber dafür.

Aufstand im Mauerpark

Netzwerktreffen der Berliner Bürgerinitiativen

Seit Oktober 2008 verstärken/erweitern wir unsere Kontakte zu Bürgerinitiativen mit dem selben und ähnlichen Anliegen wie dem von AIM. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit ihnen politisch aktiv zu werden und Vorhaben wie eine stärkere Bürgerbeteiligung bei Bauvorhaben mit vereinten Kräften berlinweit voranzutreiben. Wir erwarten, dass jede der Bürgerinitiativen von der gegenseitigen Beratung und Unterstützung profitieren wird.

Am 23.11.2008 luden die BI Wasserturm und die BI Kastanienallee die BIOS, die AI Marthashof, den Gleimviertel e.V., die Freunde des Mauerparks, Carambolagen und andere erstmals zu einem Treffen ein. Inzwischen findet monatlich ein Treffen statt, auf dem sich die verschiedenen Initiativen, die sich inzwischen zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben, austauschen: BIN-Berlin.org

Kontakt: marthashof@googlemail.com

BI Engelgärten/ Engelkiez

BIOS Bürgerinitiative Oderberger Strasse

CARambolagen.de

Freunde des Mauerparks e.V.

Mauerpark fertigstellen!

Bürgerverein Gleimviertel

BI Kastanienallee

Bürgerinitiative Wasserturm

Mediaspree: ms-versenken.org

STADTBAD ODERBERGER STRASSE

Juni 2008: Wolfgang Thierse fordert Denkmalschutzgelder für die
Sanierung des Stadtbades Oderberger Straße

TAGESSPIEGEL 17.6.08: Keine Sanierung des Bades Oderberger Straße

Auf unbestimmte Zeit verschoben: Die Stadtentwicklungsverwaltung hat den Zuschuss für eine Instandsetzung des denkmalgeschützten Baus verschoben. Die Verwaltung braucht das Geld an anderer Stelle.

BI Wasserturm: Zum Stadtbad Oderberger Strasse

Stiftung Denkmalschutz: Entwicklung + aktuelle Situation Stadtbad Oderberger Straße

NICHT MEHR AKTIV:
Stadtbad Oderberger Strasse


© 2020 AIM - AnliegerInitiative Marthashof  ·  Link: http://www.marthashof.org/index.php5  ·  Stand: 12.07.2020 17:26 Uhr