Oderberger Dreieck  

Marthashof, Stofanel und kein Ende

Das findet gerade sehr großen Anklang in Politik und Medien:

Wohnanlage Marthashof am Mauerpark -
Anwohner wollen Grünfläche auch nutzen

Warum der Marthashof geschlossen bleibt

MARTHASHOF: MIT DRUCK ZUR OFFENEN TÜR

Anfrage der PIRATEN an die BVV Pankow

Sehenswerte Dokus und Lesenswertes auf GENTRIFICATION BLOG

Weiterhin hat Stofanel gerade keine gute Presse was das Bauprojekt Truman Plaza in Steglitz-Zehlendorf angeht: Inzwischen ist selbst die CDU so sauer über die hässlichen Bauten, die sie seinerzeit so gerne haben wollte, dass sie das Bezirksamt antreibt, gegen Stofanel gerichtlich vorzugehen. Siehe untenstehender Antrag der CDU-Fraktion in der BVV.

Die BVV möge beschließen:
Dem Bezirksamt wird empfohlen, sämtliche Verpflichtungen des Investors aus dem städtebaulichen Vertrag gegen diese und alle anderen Verpflichteten mit allen gebotenen juristischen Mitteln durchzusetzen, insbesondere dafür zu sorgen, dass die Verpflichtung des Vertrages nach einer Anmutung, die Naturstein entspricht, auch eingehalten wird.

Begründung: Der Investor hat sich als unzuverlässig und nicht vertrauenswürdig erwiesen und mussgerichtlich zur Erfüllung seiner Verpflichtung gezwungen werden.

Berlin Steglitz-Zehlendorf, den 9. September 2013
Für die Fraktion der CDU
H i p p e M c L a u g h l i n

Und auch die Marthashof-Bewohner bringen sich in Stellung gegen Stofanel wegen diverser unübersehbarer Mangel an den Bauten, besonders auch weil sich die Abwässer der Bewohner in der Tiefgarage sammeln.

Kleine Anfrage von Jan Schrecker, Piratenfraktion vom 10.09.2012 an die BVV Pankow

http://www.berlin.de/ba-pankow/bvv-online/___tmp/tmp/45-181-136895252285/895252285/00050327/27-Anlagen/02/0189-VII.pdf

Prenzlauerberg Nachrichten, 21.08.2012: HALBOFFENER PARK IST ZU

Bitte lesen Sie auch die Anfrage unserer Mitstreiterin Adama unten und die Anwort von Herrn Speckmann, seinerzeit Mitarbeiter von S.T.E.R.N. GESELLSCHAFT DER BEHUTSAMEN STADTERNEUERUNG MBH und zuständig für Marthashof im Sanierungsgebiet Teutoburger Platz

Sehr geehrte Frau Ulrich,

wie sie bereits wissen, ist die öffentliche Zugänglichkeit des Grundstücks Teil des Sanierungsziels, das am 24.04.2007 vom Bezirksamt auf Basis des Gutachterverfahrens beschlossen wurde. Dieses Sanierungsziel ist verbindliche Grundlage für die sanierungsrechtliche Genehmigung.

Der Bescheid oder die Nebenbestimmungen sind nicht angefochten worden und damit rechtskräftig und auch durchsetzbar. Dies gilt auch für den Zeitraum nach Aufhebung des Sanierungsgebietes Teutoburger Platz. Eine zusätzliche Sicherung über eine Baulast oder einen städtebaulichen Vertrag halten wir für nicht erforderlich, da die Nebenbestimmung hinreichend präzise ist. Die öffentlich-rechtliche Durchsetzbarkeit des Sanierungsziel würde sich durch eine Baulast oder eine vertragliche Lösung nicht verbessern. Die Sanierungsziele lassen sich aufgrund der rechtskräftigen Nebenbestimmungen im Wege des Verwaltungszwangs durchsetzen.

Mit freundlichem Gruß,

i.V. C. Speckmann

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Adama Ulrich
Gesendet: Dienstag, 13. Mai 2008 14:43
An: Speckmann, Christoph
Betreff: Marthashof

Lieber Herr Speckmann,

wir hatten schon einige Male telefonisch bezüglich der Bebauung des Marthashofs miteinander zu tun. Seit der BVV am 10.04., wo es u.a. um dieses Bauvorhaben ging, haben wir uns als Anwohnervertretung bereits zwei mal mit den Bauherren, Herr und Frau Rübberdt von Citybauten, getroffen, um über mögliche ûnderungen etc. zu verhandeln. Unser größtes Interesse ist, sicher auch für Sie verständlicher Weise, dass die hintere Häuserzeile niedriger und der Abstand zu unseren Häusern größer wird. Aber auch die so genannte Halböffentlichkeit der Grünanlage, ist immer wieder Gesprächsthema. Da eine öffentlich zugängliche Grünanlage eine Auflage der Sanierungsbehörde etc. war und somit der gesamte architektonische Entwurf davon geprägt ist, fragen wir uns, ob zumindest diese Halböffentlichkeit im Grundbuch oder im städtebaulichen Vertrag gesichert ist oder werden sollte.
Können Sie uns dazu eine Auskunft geben?

Vielen Dank und freundliche Grüße,

i.A. Adama Ulrich
Initiative Marthashof

Am 10. Ok­to­ber soll der Erste Spa­ten­stich für das neue „hoch­wer­ti­ge“ Bau­pro­jekt der Sto­fa­nel In­vest­ment AG sein, be­kannt durch „Mart­has­hof“ im Prenz­lau­er Berg. Die jet­zi­ge Auf­merk­sam­keit nut­zen en­ga­gier­te Zeh­len­dor­fer Mie­ter/innen, um zu einem In­for­ma­ti­ons­rund­gang zur so­zia­len Ent­wick­lung im Stadt­teil und zu den der­zeit fünf größ­ten Lu­xus­wohn­bau­vor­ha­ben ein­zu­la­den:

Marthashof-Bewohner zur WBA-Demo am 22.9.12 um 16:00 ab U Eberswalder vorbei am MAUERPARK und GATED MARTHASHOF!

12.11.2011: nun sind die Bagger auf der Truman Plaza zugange, die BürgerInnen konnten sie letztlich nur verzögern, nicht aufhalten...

31.08.2011: Und wieder fällt die Politik den Bürgern in den Rücken:

Eine ganz große schwarz-grün-gelbe Koalition gegen Bürgerbeteiligung hat nun am 31.8. in der BVV die rund 200 Bürgereinwendungen aus unserer Siedlung gegen die Bebauung der Truman Plaza vom Tisch gestimmt.

mehr dazu hier

Neues vom Marthashof-Erbauer Stofanel-Investment

Mit dem neuen Projekt Bernauer Straße 50 dürfte wohl die legendäre in die Oderberger Straße einstrahlende sommerliche Abendsonne der Geschichte angehören:

Mehrfamilienhaus Bernauer Straße 50, Berlin
WOST
Architecture office Berlin

Von den absehbaren Nutzungskonflikten mit den Mauerpark-Besuchern vis-à-vis ganz zu schweigen. Architektonisch wird es aber sicher zu den Planungen der Vivico Real Estate auf Mauerpark und Eckspielplatz Wolliner- Ecke Bernauer Straße passen...

Bis dahin kann man beobachten, wie die zukünftigen Eigentümer der Wohnungen schonmal mit der Hebebühne auf die Höhe ihrer noch ungebauten Wohnungen gehievt werden, um sich bei einem Gläschen Sekt am Blick über den Mauerpark zu erfreuen.

UPDATE 8.September 2011 bei BIN-Berlin

Die Entscheidung über den Baubeginn Truman Plaza ist in der BVV auf den 31.8. verschoben worden, da in der Sitzung vom 19.7. die Auswertung der Bürgereinwendungen noch nicht fertig gestellt war und nicht vorlag.

Die Bewohner der Papageiensiedlung sind mit der von Stofanel beabsichtigten Bebauung der Truman Plaza an der Clayallee in Zehlendorf keinesfalls einverstanden, und müssen aber erleben: Die Truman Show geht weiter.

Papageiensiedlung zu Besuch in Prenzlauer Berg!

Es ist wirklich erstaunlich, wie sich das STOFANEL-Unwesen durch Berlin frißt und immer mehr Anwohner und Betroffene auf die Barrikaden bringt.

marthashofblog: Vertraue Deinem Investor: Stofanel von Marthashof bis Truman Plaza

Marthashof oder die Suche nach Berlins Neocons

Prenzlberger Ansichten Juni 2010

Vision und Alptraum: Marthashof
von Torsten Lehmann

Kaum ein anderes Bauvorhaben hat in Prenzlauer Berg in den letzten anderthalb Jahren für soviel Aufsehen und Kontroversen gesorgt wie das Projekt Marthashof. Auf einem Areal von ca. 12.000 qm entstehen 139 exklusive Eigentumswohnungen in 4- bis 6-geschossigen Mehrfamilienhäusern. „Urban Village“ nennt der Investor Stofanel das Konzept, dass das großstädtische Wohnen im Grünen ermöglichen und die Komponente ökologischer Anspruch mit einbinden soll. Die Anliegerinitiative Marthashof (AIM) spricht hingegen von neuen Mauern und Ausgrenzung.

AIM-Brief den STOFANEL-Projektentwickler Citybauten vom 19.10.2009
und Antwort von Dr.Held, Marthashof/ Stofanel vom 02.02.2010

Sehr geehrte...., jetzt, wo die Bauarbeiten auch im hinteren Bauabschnitt weit fortgeschritten sind, scheint uns der richtige Zeitpunkt gekommen zu sein, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Es gibt einige Dinge, die wir gerne klären würden: Seit nunmehr über 2 Jahren sind wir Anwohner den immensen Lärm- und Schmutz-Belästigungen ausgesetzt. Es ist uns daher völlig unverständlich, warum angemessene Mietminderungsforderungen zurück gewiesen werden. Da sich die Vermieter die Minderungssumme von dem Verursacher zurückholen können, nehmen wir an, dass die Firma “Stofanel” nicht dazu bereit ist, sie zu zahlen, wie uns seinerzeit von Ihnen zugesagt worden ist. Das stößt hier nicht nur auf größte Verwunderung, sondern verärgert auch viele Betroffene ※ besonders diejenigen, die seit langer Zeit hier leben. Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre war noch nicht abzusehen, dass das locker bebaute Areal, mit dem großen Baumbestand einer Großbaustelle weichen muss.
Inzwischen liegt auch ein Urteil des Amtsgericht Mitte vor, wo gegenüber einer Mieterin, die seit 1990 in ihrer Wohnung in der Oderberger Straße/ QG wohnt und mit ihrem Vermieter wegen Marthashof-Mietminderungen im Streit liegt, bestätigt wird, dass von Januar 2008 bis einschließlich April 2010 Mietminderungen als berechtigt angesehen werden; dies ausdrücklich auf dem Hintergrund, dass der Marthashof seinerzeit weder als typische Baulücke erkennbar war, noch konkrete Vorbereitungen und Erwartungen für die Bebauung absehbar waren.
Ihnen ist doch sicherlich bekannt, dass einige Anwohner mit Mietkündigungsklagen vor Gericht ziehen müssen und Gefahr laufen, ihre Wohnung zu verlieren? Das trägt sicherlich nicht zur Förderung guter nachbarschaftlicher Beziehungen bei.
Wir bitten Sie daher, der Angelegenheit nachzugehen, und zu prüfen, inwiefern “Stofanel” für diese Situation mit verantwortlich ist.

Desweiteren würden wir uns gerne über die Gestaltung der Rückfassade des Quergebäudekomplexes verständigen. In den Gesprächen mit Herrn und Frau Stefanel-Stoffel ist uns zugesichert worden, dass die zu uns weisenden Fassaden eine helle, Licht reflektierende Oberfläche erhalten, die teilweise durch Ranken begrünt werden. Können wir davon ausgehen, dass Sie sich an diese Absprache halten und nicht die dunkelbraune Licht absorbierende Verkleidung verwenden, die im ersten Bauabschnitt angebracht worden ist.

Uns würde auch interessieren, wie Ihr Zeitplan und die Maßnahmen bezüglich der hinteren Gartengestaltung aussehen.

Über eine baldige Antwort würden wir uns freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

i.A. Adama Ulrich
AnliegerInitiative Marthashof

SPIEGEL Online/ Video Spezial: Wem gehört Berlin?

...Die «Anlieger-Initiative Marthashof» (AIM) will das Luxusprojekt in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft nicht hinnehmen...

AIM unterstützt die Bemühungen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Berlin) und der Bürger am Griebnitzsee gegen die erteilte Baugenehmigung und fordert die Verantwortlichen des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf auf, dem antiökologischen und antisozialen Treiben der Investoren an der Bäkewiese ein Ende zu setzen mit dem Ziel der Erhaltung von Flora und Fauna dieses einzigartigen Naturschutzgebiets.

DER TAGESSPIEGEL Brandenburg, 04.03.2010, von Daniela Englert

GRIEBNITZSEE Naturschützer lassen Wald neu definieren

Fällungen in Zehlendorf und am Griebnitzsee: Der BUND zieht im Kampf um Bäume vor Gericht.


von Mario Rieger, 29.01.2010

“Grüne” in Mitte bekämpfen “große” grüne Lösung für den Mauerpark
Ein Kommentar von Frank Mankyboddle, CARambolagen

Ansprache von AIM auf der DEMO vom 14.11.2009 vom Mauerpark bis zum Roten Rathaus

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vielen Dank Leute, dass Ihr gekommen seid! den Dank sprech ich im Namen des Mauerparks aus, denn den wollen und werden WIR GEMEINSAM retten! MAUERPARK IS OUR PARK

so mal durch die Kulisse der Oderberger flanieren, und dann husch husch zurück in die ganzheitlich geplante Betonwüste der gated community ※ die muss man dann natürlich auch ordentlich bewachen lassen. auf gute Nachbarschaft!

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WIR BLEIBEN ALLE !

nun soll der MAUERPARK bebaut werden, so planen das Vivico Real-Estate und Baustadrat Mitte Ephraim Gothe von der SPD ※ und wieder will das niemand.
oder wollt ihr, dass weitere 45000 qm Erde da vorne unter Beton versiegelt werden, damit sich dann 6 -10 geschossige Alpträume darauf türmen?
schaut Euch doch den Marthashof von der Schwedter aus mal an,
da habt Ihr eine Kostprobe!

diese Planungen ohne Beteiligung der Bürger, die bereits hier wohnen, nennen WIR NICHT demokratische Stadtentwicklung

wir von AIM nennen das ganz simpel:
die antiökologische und antisoziale Zurichtung unserer Lebensverhältnisse unter dem Diktat einer niedergehenden Finanzökonomie

Deshalb haben wir gemeinsam mit anderen Initiativen aus ganz Berlin BIN-Berlin.org gegründet, das BürgerInitiativen-Netzwerk, das allen initiativen Bürgern offensteht.

was wir NICHT brauchen sind Berührungsängste. ob Ihr mir‘s glaubt oder nicht: bei der Initiative Mauerpark fertig-stellen, habe ich sogar junge AntiFa an einem Tisch gesehen mit nicht mehr ganz so jungen CDU-Parteigängern.

nur so wird es uns gelingen, den Mauerpark-Aberwitz zu stoppen, und nur so werden wir dann Herrn Wowereit, der ja heute Post von uns bekommt, mitsamt Frau Junge-Reyer erfolgreich vor uns her treiben!

Ich bin sicher, solche Anrufe wie Ludwig Maximilian Stoffel sie überall aus Bayern bekam, werden die Vivico-Manager sehr bald auch aus dem schönen Österreich bekommen.

Dann bis demnächst: am 25. November um 16:30 Uhr, Kundgebung vor BVV Saal Mitte in der Parochialstrasse 3!

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STOPPT die Pläne von Stadtrat Gothe und VIVICO-Real Estate! Keine Fortsetzung der Marthashof-Betonkatastrophe!

Mit Redebeiträgen u.a. von BIN-Berlin.org und AIM/ marthashof.org

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AIM GRÜßT ALLE SCHWABEN, die sich gegen Stuttgart21 wehren!

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Hallo Kai,

danke für Deine Email vom 04.November 2008 unten.

Eigentlich wollten wir ja warten, bis Herr Wowereit auf unseren Offenen Brief antwortet, um ihn in unsere ausführlichere Antwort an Dich einzuarbeiten, der läßt aber leider noch auf sich warten.

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Zu eng, zu hoch!

In diesem Sinne, beste Grüße

AIM

Email vom 04.11.2008

Hallo zusammen,

wirklich sehr reichhaltige Infos habt Ihr hier auf der Seite, gut recherchiert! Habt Ihr denn schon einmal mit Leuten gesprochen, die im Marthashof bzw. den Kastaniengärten leben wollen und werden? Ich werde in die Kastaniengärten einziehen und hatte eigentlich gehofft, am vergangenen Freitag auf dem Richtfest Kastaniengärten einmal den Kontakt herstellen zu können, aber leider war offenbar niemand von Euch dort (zumindest offiziell nicht). Schade, aber bestimmt ergibt sich das noch ein anderes mal.

Übrigens: in meinem Fall wird das KEINE Zweitwohnung, ich lebe seit 5 Jahren in Berlin (aktuell in Mitte) und ich will auch nicht mit der Vermietung Geld verdienen, sondern einfach nur hier leben, weil ich es sehr schön hier finde.

Viele Grüße
Kai

 

Wem gehört Berlin?

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OXLY: Baustelle Marthashof ※ Prenzlauer Berg- einfach nur laut

Jenseits des Bionade-Biedermeiers
Die politische Anliegerinitiative Marthashof in Prenzlauer Berg hinterfragt Luxus-Townhouses

Von Stefan Otto 16.05.2011

Neues Deutschland 16.05.2011

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zu hoch, zu nah, zu eng... 15.03.2009

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Was meinen Sie? Was meint Ihr? Sagt uns Eure Meinung:

Marthashofblog


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